Pendler und Gewerbler spüren es immer als erste, wenn der Sprit teurer wird. Und so teuer wie heute war Diesel noch nie. Mit durchschnittlich 2.46 Franken pro Liter hat er seine historische Höchstmarke übertroffen, während Benzin mit 2.14 Franken pro Liter nur knapp darunter liegt. Auch wenn es pro Liter «nur» um Rappen geht: Im Alltag läppern sie sich.
Betroffen sind nicht nur Autofahrer und KMUler, die sich an der Zapfsäule die Augen reiben. Hohe Preise für Diesel und Benzin verteuern auch viele Konsumgüter, sie treiben damit die Lebenshaltungskosten für die Bevölkerung weiter hoch. Den Bundesrat und die «Mitte»-Links-Parteien scheint der Kaufkraftverlust aber wenig zu kümmern: Ausgerechnet jetzt wollen sie die Mehrwertsteuer erneut erhöhen und das Leben noch mehr verteuern.
Gegen den Widerstand der FDP hat «Mitte»-Links im Parlament durchgedrückt, dass die Mehrwertsteuer um weitere 0,4% steigen soll. Bereits am 29. November stimmt die Schweiz über den «MwSt.-Schwindel» ab. Kaum zu fassen: Während der Bund so viel Geld zur Verfügung hat wie noch nie in der Geschichte der Eidgenossenschaft (aktuell 90 Milliarden Franken pro Jahr, bald 100 Milliarden Franken pro Jahr), sollen die Bürger noch mehr Mehrwertsteuer bezahlen: Beim täglichen Einkauf, beim Handyabo, an der Zapfsäule.
Die FDP wird diesen Angriff auf das Portemonnaie der Bürgerinnen und Bürger entschieden bekämpfen. Wir fordern alle bürgerlichen Parteien auf, sich an unserer Seite dafür zu engagieren, dass der MwSt.-Schwindel am 29. November an der Urne auffliegt und scheitert. Besonders in der Pflicht stehen nun die bürgerlichen Verbände, die «Mitte» und die SVP. Mögen sie sich dem Credo der FDP anschliessen: Der Staat soll sparen. Nicht die Bürger.